Bio Landwirtschaft


die biologische Landwirtschaft will auf der Grundlage naturfreundlicher Produktionsmethoden ein Angebot an frischen und gesunden Lebensmitteln in möglichst unbehandeltem Zustand gewährleisten. Auf das landwirtschaftliche System soll dabei so wenig wie möglich Einfluss genommen werden. Im Biolandbau dürfen z.B. chemische Pflanzenschutzmittel bzw. Düngemittel nicht verwendet werden, ebenso wenig wie gentechnisch veränderte Organismen. Artgerechte Tierhaltung wie z.B. die Freilandhaltung von Hühnern steht im Vordergrund.


Bioland


Bioland ist Deutschlands führender ökologischer Anbauverband. Auf Basis einer so genannten Kreislaufwirtschaft setzen Bioland-Betriebe keine synthetischen Pestizide und chemisch-synthetische Stickstoffdünger ein. Weitere Schwerpunkte liegen auf einer artgerechten Tierhaltung sowie einer möglichst schonenden Verarbeitung von Lebensmittel, wodurch eine umweltverträgliche und nachhaltige Lebensmittelerzeugung erreicht wird.


CSR


CSR steht für „Corporate Social Responsibility“. Darunter versteht man ein Unternehmenskonzept, das auf freiwilliger Basis die nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft unterstützt.  Hierbei sollen in eigenverantwortlichem Handeln der Unternehmen ökologische, ökonomische sowie soziale Aspekte in einer stärkeren Form berücksichtigt werden, als dies bereits durch gesetzliche Bestimmungen vorgegeben ist.


Demeter


Demeter steht für eine biologisch-dynamische Form der Landbewirtschaftung, die ein stetiges Wachsen der Humusschicht bewirkt und somit die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig fördert. Dies wird vor allem durch selbst erzeugte Düngepräparate aus biologisch-dynamischen Bestandteilen wie Mist, Heilpflanzen und Mineralien erreicht. Das typische Aroma der Lebensmittel kann sich durch diese Methode voll entwickeln. 


Genmanipulation


Als Genmanipulation bezeichnet man verschiedene biotechnologische Verfahren, durch die gezielt Veränderungen von Erbgut-Informationen vorgenommen werden. Dazu gehört z.B. auch, dass DNA auf künstlichem Weg in lebende Organismen eingepflanzt wird.


Green IT


Green IT bedeutet den Einsatz von Informationstechnik (IT) unter Berücksichtigung von umweltfreundlichen Aspekten. Schwerpunkte sind hierbei sowohl ein möglichst geringer Energieaufwand zur Produktion bzw. bei der Nutzung der Geräte, aber auch die Verwendung von schadstoffarmen Materialien bei der Herstellung. Dies beinhaltet, das auch während der Produktionsphase keine schädlichen Stoffe anfallen dürfen. Die Umwelt soll somit durch den Einsatz von „Green IT“ in jeder Hinsicht möglichst wenig belastet werden.


Konventionelle Landwirtschaft


Die konventionelle Landwirtschaft setzt im Gegensatz zur biologischen Landwirtschaft zur Steigerung der Ernteerträge auch chemische Pflanzenschutzmittel und Dünger ein. Bei der Viehhaltung findet man immer häufiger die Massentierhaltung und Spezialisierung auf ein bestimmtes Gebiet, wie z.B. Milchwirtschaft. 


Künstlicher Dünger


Unter künstlichem Dünger versteht man auf chemisch-systhetischem Wege hergestellte Düngemittel. Meist handelt es sich um leicht löslichen mineralischen Dünger (z.B. Stickstoffdünger), dessen Einsatz zu hohen Erträgen in der Landwirtschaft führt, jedoch langfristig eine einseitige Überdüngung des Bodens zur Folge haben kann. Dadurch kann die Qualität von Nahrungsmitteln leiden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass durch die leicht wasserlösliche Eigenschaft der Dünger auch ins Grundwasser gelangen kann.


Nachhaltigkeit


Nachhaltigkeit basiert auf ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten und steht für die Nutzung von regenerativen Ressourcen in einem System, das in seinem Kern jedoch erhalten bleibt. Der Bestand innerhalb des Systems kann somit auf natürlichem Wege immer wieder regeneriert werden, wie z.B. durch die Nutzung von erneuerbaren Energien oder nachwachsenden Rohstoffen.


Naturland


Naturland gehört zu den größten ökologischen Anbauverbänden und fördert auf der Grundlage von Öko-Kompetenz und sozialer Verantwortung den ökologischen Landbau auf der ganzen Welt. Unter strenger Einhaltung der höchsten ökologischen Standards werden hochwertige Lebensmittel erzeugt, und zwar ohne den Einsatz von Gentechnik. Der Schutz von Umwelt und Verbraucher steht an erster Stelle. Außer in der Lebensmittelproduktion findet man Naturland z.B. auch in der ökologischen Textilherstellung und im kosmetischen Bereich.


Permakultur


Darunter versteht man die Nutzung aller Ressourcen unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Besonderes Gewicht fällt dabei auf die Produktion von Nahrung und Energie, ebenso wie auf die Landschaftsplanung. Ethische Prinzipien bilden dabei eine wesentliche Grundlage.


Pestizid


Die Bezeichnung stammt vom englischen Wort pest = Schädling [dieses von lat. pestis = Geißel, Seuche] und lateinisch caedere = töten.  Pestizide werden von Herstellern oder Anwendern gerne als „Pflanzenschutzmittel“ bezeichnet. Sie enthaltenen chemischen Substanzen, die für Pflanzen schädliche Organismen meistens töten oder zumindest vertreiben. Der Einsatz von Pestiziden kann auch das Wachstum bzw. die  Vermehrung solcher Schädlinge eindämmen.


Regenerative Energien


Unter regenerativen Energien versteht man nachhaltig zur Verfügung stehende Energiequellen, die sich in relativ kurzen Zeitspannen auf natürlichem Wege wieder erneuern bzw. die auch durch langfristige Nutzung nicht verbraucht werden. Dazu zählt man in erster Linie die Sonnenenergie, die Wasserkraft und die Windenergie, aber auch die Erdwärme und die sogenannte Bioenergie, die z.B. durch die Verbrennung von Holz oder anderen nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden kann. Die Abgrenzung zur regenerativen Energie bilden die fossilen Energieressourcen  bzw. auch die atomare Energie.